Im Jahre 2003 fanden sich 4 Jungs aus Weissenfels zusammen um eine Band zu gründen und sich von der wöchentlichen Langeweile abzugrenzen.
Bodny und Stöbi war schon lange vorher klar, etwas musikalisch auf die Beine zu stellen, da sich beide sehr stark für Musik interessierten. In diesem Falle mehr Oi! und Punk.

Doch leider fehlten die finanziellen Möglichkeiten und die noch nötigen Mitstreiter um den Traum in die Tat umzusetzen. Da bot es sich an auf den Lars zurückzugreifen, der ebenfalls schon länger im Sinn hatte eine Band zu gründen, so dass er leicht für das Vorhaben gewonnen werden konnte. Sänger Mullei lief dem Schlagzeuger Stöbi dann kurze Zeit später, eher zufällig beim Einkaufen, über den Weg. Zwar kannte man sich schon länger, doch fehlte zu der Zeit noch der engere Kontakt.

Bei einem netten Abend ohne Weiber dafür mit Bier und Gesang, erhoben die 4 ihre Gläser und stießen auf die Gründung der Band an. Damals war noch nicht ganz klar in welche Richtung der Sound gehen sollte, da die 4 sich doch schon sehr voneinander unterschieden.

Jedenfalls wurde sich erstmal um einen Proberaum in den Kellerräumen einer alten Villa in Weißenfels gekümmert, Stöbi verkaufte ein wenig von seinem Hab und Gut um sich für das Geld ein gebrauchtes Schlagzeug zu leisten, der Bodny lieh sich einen Bass samt Verstärker von einer befreundeten Band. Ne Gitarre war schon vorrätig und gesungen wurde erstmal ohne jegliches Mikrofon.
Zwischen Sommer und Winter 2003 beschloss die Band sich „Gerbenok“ zu nennen, nach einem Karnickel aus dem Film „Ritter der Kokosnuss“. So klein und unbedeutend er auch den meisten erscheinen mag, umso gefährlicher kann er seinen Feinden entgegenschlagen. Und genau diese Bedeutung ist es, die man mit dem Namen verband und ausdrücken wollte.
Somit waren die Band komplett und bereit ihre Songs auf die Menschheit loszulassen.

Im Frühjahr 2004 ergab sich die Möglichkeit übers Stolz + Stil ein paar Songs für ein Demo einzuspielen, welches Mitte Sommer herauskam und „A tribute to Proberaum“ hieß. Die gebrannten Cds mit mehr als vier verschiedenen Covergestaltungen und anderen Gimmicks verkaufte sich gut 250 mal.

Ebenfalls hatten wurde 2005 ein neuer, guter Kontakt zu den Krawalbrüdern aus dem Saarland geknüpft, was dann an Pfingsten zu einer kleinen Tour in Deutschland und Österreich führte, mit an Bord war noch die Band Riot Company aus Hildesheim. So schafften es die Jungs schon vor Erscheinen des ersten Longplayers nach Wien, was nicht jeder von sich sagen kann…

Zeitgleich zog es die Band auch noch in einen neuen Proberaum, da sich die Bedingungen der Kellerräumlichkeiten langsam auf die Instrumente niederschlugen und beinahe die ganze Bandgeschichte in den Fluten des Sturmes 2005 untergegangen wäre.

Im Januar 2006 nahmen Gerbenok, nachdem sie sich unter Zeitdruck alle Songs ins Hirn und in die Pfoten geprügelt hatten, endlich die erste große Platte mit dem Titel „Wer zuletzt lacht“ im Death Tone Studio im Saarland für KB-Records auf, die eingeschlagen ist wie eine Bombe…

www.gerbenok.de

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